Es geht weiter mit Superlativen: Burns – Seneca

Wir verlassen Burns mit den ersten Sonnenstrahlen und sind rasch im Grünen. Nach wenigen Kilometern zweigt der Highway 395 nach Norden ab und rundherum ist eine Bergkette. Auf dem Höhenprofil war nichts von eine frühen Pass zu sehen, sondern ein langer flacher Anstieg über 25 km. Ein Fehler? Der angekündigte Nordwind (=Gegenwind) hat noch nicht eingesetzt und wir trampen unbekümmert weiter. Wo nur überquert die Strasse diesen Hügelzug? Plötzlich öffnet sich ein Canyon und es wir klar, dass er uns die nächsten 20 km über das Gebirge führen wird. Schon bald folgen die ersten Föhren und wir sind zurück in einem dichten Föhrenwald mit steilen Kliffs. Gibt es hier Pumas? Sicherlich, aber einen zu sehen wäre zuviel des Glücks.


Wir nehmen uns Zeit, picknicken im Föhrenwald und lesen über den Bau der Eisenbahn für die Holzwirtschaft am Angang des 20. Jahrhunderts. Nach den ersten Kilometern im Abstieg öffnet sich die Landschaft und es präsentiert sich uns eine riesige Wiese, die Silvies Valley Ranch. Auf einem wunderschön angelegten Rastplatz beim alten Schulhaus des ehemaligen Ortes Silvies, machen wir eine Pause und finden auf den Informationstafeln die Umsetzung unseres Konzeptes für einen Betrieb zwischen Landwirtschaft und Tourismus.  Es wird darauf geschtet, die riesigen Wiesen, scheinbar die grösste zusammenhängende Wiese Kontinentalamerikas, die zum Heuem henutzt wird, auch den Wildtieren zur Verfügung steht. In Zukunft soll eine Lodge mit Restaurant interessierte Gästen zur Wildtierbeobachtung anlocken. Jagdlizenzen werden keine vergeben, das Jagen ist in den umliegenden Wälder erlaubt und die Jäger loben die Ranch für ihr Nutzungskonzept. Zudem entsteht ein Golfplatz.

So nehmen wir die letzten Kilometer unter die Räder. Der Wind ist jetzt lästig und wir sind froh, dass eine nicht zu lange Tour auf dem Progrmm stand. Seneca erreichen wir nach einer weiteren zauberhaften „Überquerung“ eines Gebirgszuges, der ohne nennnswerte Höhendifferenz durch einen Canyon erfolgt.

Und wieder staunen wir, als wir in dem kleinen RV-Park (Campingplatz für Wohnmobile) vor einem wunderbaren Blockhaus dtehen, das heute Abend für uns reserviert ist. Wir richten uns ein, geniesssen eine warme Dusche nachdem die Sicherung der Warmwasseraufbereitung richtig eingedreht ist, kochen uns einen feinen Znacht ergänzt mit einigen Köstlichkeiten aus dem lokalen Mini Markt und schauen einer Schlange zu, wie sie zwischen der Veranda und dem Velo verschwindet.

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