2xSchweiz, 1xgrosser Fluss und zum Schluss viel Barock

Das Zittauer Gebirge haben wir rasch hinter uns. Der Werbeslogan vom ‚kleinsten Mittelgebirge‘ ist also keineswegs zu hoch gegriffen. Wenn man bei paar halbhohen Waldhügeln den Begriff ‚Gebirge‘ überhaupt bemühen darf… Auf ein paar schmalen Strässchen erreichen wir die nur schwach gekennzeichnete Grenze nach Tschechien. Der gut ausgeschilderte Radweg 3015 führt uns entlang von Bächen und Flüsschen von einer Wasserscheide zur nächsten – dementsprechend geht’s einmal mehr schweisstreibend rauf und runter. Die Einschnitte werden nach und nach canyonartiger und dann stehen wir vor einem Nationalparkschild ‚böhmische Schweiz‘. Höhepunkt ist am Ende einer Abfahrt, kurz bevor wir die Elbe erreichen: Eine wunderbare Schlucht, vollgestopft mit Hotels, Restaurants, Glaces- und Souvenierständen: Halt ein Riesenjahrmarkt nach bester Osteuropäischer Manier.

Von der böhmischen geht es nahtlos in die sächsische Schweiz. Die Sandsteinformationen am Elbufer werden noch ein Stück imposanter. Mit Rückenwind gehen die nächsten 30 km auf dem Uferradweg wie im Flug dahin. Der Fernsehturm vom heutigen Tagesziel Dresden ist schon fast in Griffnähe, doch von der Grossstadt spüren wir noch nicht viel. Zwischen der Elbe und den Siedlungen hat es einen breiten Wiesen- und Bruchwaldsaum. Erst kurz vor der Augustusbrücke steht die Skyline mit der Frauenkirche im Zentrum in voller Wucht vor uns. Im Nu packen wir ab, beziehen wir das Hotelzimmer und machen uns auf zum Nachtessen am Hauptplatz. 

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