Noch zwei Pässe, noch ein (Berg)See (mit Sandstrand) und noch ein Kulturschock: Topaz Lake – South Lake Tahoe

Das mag nach Wiederholung der Vortage klingen, doch der Westen der USA wäre nicht der Westen, wenn alles jeden Tag etwas anders wäre… Also hat dieser Tag mit dem ersten Platten begonnen (glücklicherweise bemerkt vor dem losfahren) und wir waren heilfroh um den mitgenommenen Ersatzreifen. Dann war es deutlich weniger kalt als die letzten beiden Tage beim losfahren. Und es hatte viel mehr Verkehr auf dem 395er, den auch die Grillen nicht mehr übertönen konnten. So waren wir bald auf dem Simee Dimeh Summit und noch rascher unten im Carson Valley. Nach 40 km erreichten wir den Fuss der Bergkette, die wir auf dem Weg zum Tahoe Lake noch zu überqueren hatten. Der Aufstieg zum Daggett Summit windet sich über zahlreiche Serpentinen gut 700 Höhenmeter die extrem steile Bergflanke hoch und bietet eine spektakuläre Aussicht über das grüne Carson Valley. Kaum erreicht die Strasse den Pass, ist links und rechts alles mit Hotels, Ferienhäusern, Resorts, Lodges etc. zugebaut. Der Baustil reicht von Blockhaus bis Hotelkasten – manche Häuser könnten vom Stil her auch in balkanischen Skigebieten stehen (ob die Jugos den Amis abgeschaut haben oder umgekehrt lassen wir jetzt einmal offen)  oder erinnern mit ihren glänzenden Blechdächern an den Baustil in rumänischen Mahalas – hier sind die Häuser einfach noch grösser. Die Ansammlung von Feriendomizilen übertrifft jedenfalls alles, was wir aus den europäischen Alpen kennen! Der Höhepunkt ist die Grenze zwischen Nevada und Kalifornien, an der unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage liegt. Auf der Strassenseite, die zu Nevada gehört, stehen vielstöckige Hotel-Casino-Klötze, unmittelbar daneben höchstens zweistöckige Gebäude in einem Blockhausstil, der etwas Gemütlichkeit verströmt. 

Carson Valley – 3 h früher waren wir noch unten
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3 Gedanken zu “Noch zwei Pässe, noch ein (Berg)See (mit Sandstrand) und noch ein Kulturschock: Topaz Lake – South Lake Tahoe

  1. Anneliese Perl 19. Juni 2016 / 20:12

    Namibiafahrer: Ihr seid aber tapfer; hinauf – hinunter und dasselbe grad nochmals! Super, ihr habt schon sehr verschiedene Landschaften angetroffen. Wir freuen uns täglich auf euren Bericht.

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  2. aurorafiametta 20. Juni 2016 / 6:37

    Oh ja. Wie Anneliese hab ich beim lesen gedacht: diese Ausdauer!! Wünsch bei der AbfahrtRückenwind und pralle Pneus! 💪🏻👍🏻

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  3. Marcel 20. Juni 2016 / 13:17

    Hallo ihr zwei Füchse
    eindrücklich, was ihr da leistet und erlebt. Werde gerne Eure weitere Reise verfolgen, nachdem uns Dani die Blog-Adresse geschickt hat.
    Machets guet und geniesst es!

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