Ruhetag in Ridgecrest


Heute ist Museumstag. Es sind 40 Grad vorhergesagt und in Fahrenheit sehen die Zahlen nicht unbedingt angenehmer aus. Nach dem Frühstück und einem ausgiebigen Schwumm machen wir uns auf ins Maturango Museum, wo wir uns zur örtlichen Geologie (Bergbau und Geothermie), Flora (Joshua Trees), Fauna (Mountain Lions und anderes), Kultur (Felsgravuren!!) und Wirtschaft (Rüstungsindustrie) informieren. Dies alles in einem überschaubaren Raum, klein, aber fein. Sehenswert ist auch die Aussenanlage mit dem „Botanischen Garten“.

Und immer wieder suche ich die Unterschiede zwischen der Namib und der Mojaves Wüste. Man muss schon genau hinsehen, wenn man im üppigen grün von Mitteleuropa zivilisiert wurde. Der augenfälligste Unterschied ist, dass hier keine Antilopen, Zebras und Giraffen herum stehen. Der spührbare Unterschied ist, dass in Namibia jetzt Winter ist….


Felsgravur aus der Mojaves


Felsgravur aus dem Damaraland

PS: Falls ihr die Felsgravuren nicht sehr ähnlich findet, liegt dies in erster Linie an den Fotos (aufgrund der Lichtverhältnisse habe ich im Damaraland nur zwei Schnappschüsse gemacht). Unheimlich ist die Ähnlichkeit der Souvenirs!

Der Startpunkt

Der US Highway 395 hat seinen heutigen Startpunkt an der Kreuzung mit der historischen Route 66 (heute I15) in Hesperia. Nach dem Zusammensetzen der Velos führt uns die erste Testfahrt an den Startpunkt.

Wir begegnen der ersten Schlange: sie überquert 1 m vor meinem Vorderrad die Strasse! Dabei hat es hier viel Verkehr, 2 Autostunden von Las Vegas, 1 Autostunde von Down Town Los Angeles.

Check-in ist geschafft

Es war ein langer Tag und nicht alles ging so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Aber schliesslich waren die Velos so zerlegt, dass sie in den Schachteln Platz fanden, die sensiblen Teile waren gepolstert, für alles ein Platz in einem der Gespäckstücke gefunden. Also los zum Flughafen: Veloschachtel 1 im Auto verstaut, Veloschachtel 2 oben drauf – der Kombi ist bis unters Dach voll. Jetz noch zwei Personen und zwei Gespäckstücke… Wir lösten das so, dass wir eine erste Fahrt mit den Velos machten und dann den Rest holten – man wohnt ja in der Nähe.

Eine Veloschachtel mit einem Gepäckwagen am Flughafen herum schieben ist ganz schön lustig. Man ist so breit, dass die Leute erschrecken, die einem entgegen kommen.

Und der Trick mit dem Mobility Auto ist hervorragend. Der Mobility Standplatz ist direkt nebem dem Check-In drei. Man muss nur ein paar Schritte gehen und hat einen gratis Parkplatz!