Durch die Taraschlucht und hinauf zum Durmitor Nationalpark

Die Nacht in der kleinen Hütte auf dem Campingplatz ist kühl und bequem. Wir schlafen ausgezeichnet, fast etwas zu lange. Es gibt ein Müesli vor der Hütte, die Sonne scheint schon in die Schlucht und dann gehts los. Es ist noch kühl, man spielt mit dem Gedanken, eine Jacke anzuziehen, es soll aber heute über 30 Grad heiss werden, also lassen wir die Jacke. Die Schlucht ist tief und eindrücklich, die Tara weit unten, ein rauschender blauer Fluss. Die Tunnel sind kurz, jedenfalls fast alle. Nach einem kurzen Gegenanstieg erreichen wir die hohe Tarabrücke. Hier wollen wir gegen Zabljak abzweigen. Zuerst gibts noch Limonade und Priganice, frittierte Teigbällchen mit Honig, Konfitüre oder Käse zur Stärkung.

In der Taraschlucht

Dann gehen wir in den Aufstieg, nehmen Kurve um Kurve und steigen immer höher. Es hat noch erstaunlich viel Schatten, die hohen Bäume des alten Waldes helfen uns, die Hitze zu ertragen. Während einer Trink- und Atempause überholt uns ein junger Serbe auf dem Velo. Er ist etwas schneller unterwegs als wir. Dann habe auch wir die Anhöhe erreicht, gleiten hinab in die Hochebene und über einen langgezogenen Hügel hinauf zum Durmitor Nationalpark.

Als wir das Hotel erreichen, setzen wir uns erstmal in die Veranda und trinken eine grosse kalte Limonade. Der Ausblick auf die hohen Berge bestätigt die Entscheidung hier oben einen Tag zu bleiben.

Blick über den Crno Jezero im Durmitor Nationalpark

Am Ruhetag fahren wir hinauf zum Crno Jezero, spazieren rund um den See und geniessen den Ausblick, die kühle Luft und den wunderbaren Urwald.

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