Hinter den Bergen liegt Bajina Bašta

Vor der Einfahrt in die Schlucht

Bereits vor Višegrad haben wir erste Erfahrungen mit bosnischen Tunnels gesammelt. Im Gegensatz zu den montenegrinischen sind sie hierzulande meist beleuchtet. Die Strasse steigt noch in der Stadt steil an. Eine Ansage für den heutigen Tag. Bald sind wir mitten in einer Schlucht. Die Strasse verläuft entlang der Eisenbahn, sie steigt kontinuierlich an. Nach rund 20 Kilometer, einigen Tunnels und bereits etlichen Höhenmetern erreichen wir die Grenze zu Serbien.

Im Grenzort kaufen wir Brot, Käse und eine Gurke ein. Wir sind jetzt im Tara Nationalpark. Dann klettern wir weiter durch die Wälder, hinauf auf die Kreten der unendlichen Weiten des Balkans. Zu oberst gibt es wieder ein Tunnel, 780 Meter, dann haben wir es geschafft. Es tropft und bald regnet es richtig. Wir ziehen die Regenjacke an! Eine Premiere diesen Sommer. In Kremna treffen wir zwei serbische Radfahrer. Sie machen heute die gleiche Tour wie wir, nur in die andere Richtung. Wir zweigen ab, lassen die (wenigen) 40-Tönner Lastwagen nach Belgrad gerade aus fahren. Der zweite Aufstieg des Tages entpuppt sich als endloser Weg durch einen wunderschönen Föhrenwald.

Blick in die Weite der Berge zwischen Višegrad und Bajina Bašta

Nach einer kurzen Pause machen wir uns an den Abstieg. Eine lange Abfahrt führt uns direkt nach Bajina Bašta, wo wir heute übernachten.

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